30.4.07

Acht Tote bei Absturz von Militärhelikopter auf Philippinen

Beim Absturz eines Militärhelikopters auf den Philippinen sind am Samstag mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Der Helikopter stürzte auf eine Strasse in Lapu-Lapu auf der Insel Mactan, Nähe Cebu. Sieben Menschen am Boden sowie ein Besatzungsmitglied wurden getötet. Die anderen drei Insassen des Helikopters überlebten leicht verletzt, wie die Ärzte mitteilten. Die Unglücksursache war zunächst nicht bekannt. Der Helikopter war auf einem Übungsflug.

11.4.07

Neue Hotelinvestitionen– steigende Kapazitäten auf den Philippinen

In Makati soll demnächst ein Luxushotelkomplex entstehen, der aus den Luxusunterkünften Fairmont Hotel mit 300 Zimmern und Raffles Hotel bestehen wird. Der Komplex liegt in Makati, dem Businessviertel Manilas. Makati wird als führende und aufstrebende Geschäftsdestination auf den Philippinen gesehen. Das Projekt trägt dieser Entwicklung Rechnung und soll die steigende Nachfrage nach Luxushotels befriedigen. Der Bau soll zu Beginn des Jahres 2008 starten und innerhalb drei Jahren fertiggestellt sein. Das Department of Tourism gibt bekannt, dass die Hotelkapazitäten auch in Zukunft auf den gesamten Philippinen steigen werden. Das beliebte Ferienziel Boracay beispielsweise wird 1.500 zusätzliche Zimmer zählen, Cebu City und Mactan Island 1.350 Betten mehr und Palawan wird die Kapazitäten um 500 Zimmer erhöhen. Es wird außerdem erwartet, dass internationale Hotelketten wie Ritz Carlton, Intercontinental und andere ihr Engagement auf den Philippinen einbringen.

Schleusern droht lange Haftstrafe

Vor dem Karlsruher Landgericht haben sich derzeit drei Angeklagte wegen des Tatvorwurfs des illegalen Einschleusens von Ausländern zu verantworten. Zwei der drei Angeklagten, die allesamt ein umfassendes Geständnis ablegten, stammen aus Friedrichshafen. Ihnen macht die Staatsanwaltschaft folgenden Vorwurf: Sie sollen in Manila ein Reisebüro als "Schleuser-Agentur" missbraucht haben. Ein 60-Jähriger vom Bodensee, der als Drahtzieher gilt und auf den Philippinen als "Mr. German" bekannt war, soll zwischen Januar 2005 und Juli vergangenen Jahres 32 Personen von Manila zunächst nach Deutschland und unmittelbar nach Ankunft in Frankfurt weiter nach Mailand geschleust haben. Das Strickmuster: Der Hauptbeschuldigte besorgte Reisepässe von Philippinen, die mit gültiger Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland leben. Dabei soll er laut Polizei nicht zimperlich gewesen sein und auch Gewalt angewendet haben. Die Reisepässe gab er an "Reisewillige" auf den Philippinen weiter und kassierte dafür im Gegenzug einige 1000 Euro. Dabei schaute er äußerst akribisch darauf, dass die illegalen Einwanderer - zumeist junge Frauen - den Photos auf den "geliehenen" Reisepässen ähnlich sahen. Manche der Philippinas mussten eine Diät machen, um dem Photo in den Dokumenten stärker zu ähneln und so erfolgreich durch die Passkontrolle zu gelangen. Die Aktivitäten der Schleuserbande - die offenbar regelrechte Wartelisten hatte - flogen schließlich auf, nachdem Beamte am Frankfurter Flughafen skeptisch wurden. Es folgten umfangreiche Telefonüberwachungen durch Behörden, welche die "Menschenhandel-Agentur" am Ende überführten.

Von einem Coup gegen den Menschenhandel sprach seinerzeit auch das Dezernat "Organisierte Kriminalität" des Polizeipräsidiums Karlsruhe bei der Verkündung des Fahndungserfolges vor rund neun Monaten. Auch zur Ausländerbehörde auf den Philippinen soll "Mr. German" beste Beziehungen gepflegt haben und auch dort mit Barem für günstige Voraussetzungen für seine Machenschaften gesorgt haben. Die Staatsanwaltschaft geht von einer hohen Dunkelziffer bei den Schleuservorgängen aus.

Bei Prozessauftakt vor der 4. Großen Strafkammer am Karlsruher Landgericht gerierte sich der 60-Jährige, der Mitte der 80er Jahre bei einer Firma in Singen Sicherheitsanlagen verkaufte, als eine Art Samariter. Die illegalen Einschleusungen seien lediglich "Familienzusammenführungen" gewesen, betonte er. Und: "Ich habe das Geld für meine Kinder auf den Philippinen gebraucht. Ich wollte ihnen eine gute Zukunft ermöglichen und so die teuren Privatschulen finanzieren. Ich habe dabei nie an mich gedacht und war einfach zu blauäugig", so der Familienvater, der sich vor Gericht äußerst redselig gab und die Taten in vollem Umfang einräumte. Eine weitere etwas seltsam anmutende Begründung für sein Tun lautete: "In Italien werden Philippinas als Haushaltshilfen und Krankenschwester sehr hoch angesehen. Deshalb haben wir sie nach Italien geschickt."

Der Hauptangeklagte soll in Südostasien, wo er lange lebte, Inhaber mehrerer Restaurants und Hotels sein, in Deutschland als Hartz-IV-Empfänger gemeldet sein. Unterstützt wurde er von einem 46-Jährigen aus Fischbach, der Fahrdienste für die Eingeschleusten und ähnliches übernahm. Der gelernte, vorbestrafte Monteur arbeitete zuletzt bei einem Industrieservice am Bodensee und gestand die Taten ebenfalls.

Die Dritte im Bunde, die gestern auf der Anklagebank des Karlsruher Landgerichts saß, war eine 35-jährige Philippinin, die im Landkreis Karlsruhe lebt und dort die Illegalen zeitweise unterbrachte. Der Vorsitzende Richter verlas gestern lange Telefonprotokolle der Beschuldigten. Dabei ging es vor allem um Geld und Risiken der Schleusung. Die Urteilsverkündung des Prozesses ist für Ende April vorgesehen. Dem Hauptangeklagten drohen bis zu zehn Jahre Haft.

9.4.07

Philippinischer Vulkan speit Asche

Einen «unhöflichen Ostergruß» hat der philippinische Vulkan Bulusan geschickt. Ein Vulkan auf der Insel La Réunion kam dagegen wieder zur Ruhe.

Ein Vulkan auf den Ost- Philippinen hat am Sonntag Asche ausgestoßen. Wissenschaftler werten den bis zu fünf Kilometer in die Luft geschleuderten Ascheregen als Vorboten für weitere Aktivitäten.

«Es war ein unhöflicher Ostergruß», sagte Edwin Hamor, Bürgermeister von Casiguran, einer Rundfunkstation. Die Stadt liegt am Fuße des Vulkans Bulusan, etwa 405 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila. Die Bewohner der Ortschaft träfen Maßnahmen, um sich zu schützen.
Der Bulusan rumort bereits seit März vergangenen Jahres. Bisher stieß der Vulkan aber lediglich Asche und Dämpfe aus. Anwohner und Touristen sollten eine vier Kilometer breite Gefahrenzone rund um den Berg meiden, hieß es im Rundfunk.

Dagegen beruhigte sich der Vulkan Piton de la Fournaise auf La Réunion nach seiner gewaltigen Eruption spürbar. Wurde am Karfreitag noch Magma mehr als 200 Meter in die Höhe geworfen, waren es am Sonntag nur noch zehn Meter. Der Lavastrom des Vulkans auf der französischen Insel im Indischen Ozean ging auf ein Fünftel der vor Ostern noch erreichten drei Millionen Kubikmeter pro Tag zurück.

Der teilweise eingestürzte Dolomieu, einer der Hauptgipfel des Vulkans, stabilisiere sich, berichtete das Vulkanische Institut der Insel am Sonntag. Für die Inselbewohner hatte keine Gefahr bestanden.

Zehn Tote bei Blutbad auf den Philippinen

Bei einer Schießerei in einem Militärdepot im Süden der Philippinen sind am Samstag neun Soldaten und ein Zivilist ums Leben gekommen. Das Militär verdächtigte am Sonntag einen Rebellen der islamischen Terrorgruppe Abu Sayyaf als Todesschützen. Ebenfalls im Süden des Landes überfielen mutmaßliche kommunistische Guerillas am Sonntag ein Gefängnis und stahlen hunderte von Waffen.

Nach Angaben der Armee drang ein Unbekannter am Samstag in das Militärdepot in Silangkan auf der Insel Jolo 1000 Kilometer südlich von Manila ein. Der Mann habe den Wachsoldaten überwältigt und erschossen und anschließend das Feuer auf die anderen eröffnet. Er sei von anrückender Verstärkung dann selbst getötet worden.

Ein anderer Militärsprecher mutmaßte, dass mehrere Eindringlinge an der Schießerei beteiligt waren. Jolo ist Standort der mit Al Kaida verbündeten Abu-Sayyaf-Gruppe.

Bei dem Gefängnisüberfall in Panabo hätten es die Täter ausschließlich auf die Waffen abgesehen, sagte ein Militärsprecher. Die 3700 Gefangenen konnten nicht entkommen. Die Männer seien im Morgengrauen mit fünf Kleinlastern vor dem Gefängnis vorgefahren. Sie hätten Uniformen einer Anti-Terror-Einheit getragen. Der Überfall ging nach Überzeugung des Militärs auf das Konto kommunistischer Rebellen.

Die Armee habe vorher einen entsprechenden Tipp bekommen, aber nicht gewusst, wo der geplante Überfall stattfinden sollte. Im Süden der Philippinen kämpfen seit den 60er Jahren kommunistische Kämpfer gegen die Regierung.

30.3.07

Philippinen: Geiseldrama beendet

Unblutiges Ende eines Geiseldramas mit Schulkindern auf den Philippinen: Aus Protest gegen schlechte Bildungschancen, Armut und Korruption hat ein Kindergartenbesitzer am Mittwoch in der Hauptstadt Manila 30 seiner eigenen Schützlinge sowie vier Lehrer in einem Bus entführt.

Hunderte von Menschen waren am Tatort, viele von ihnen hielten aus Solidarität mit dem Anliegen des Geiselnehmers Armando "Jun" Ducat brennende Kerzen in der Hand. Am Abend ließ der Geiselnehmer nach zehn Stunden die Kinder unverletzt frei. Sicherheitskräfte entwaffneten Ducat und führten ihn ab.
Der über 60-Jährige, der für spektakuläre Protestaktionen stadtbekannt ist, hatte von der Regierung verlangt, dass 145 der von ihm betreuten Kinder eine Hochschulausbildung bekommen. Zudem solle die Regierung ihren Eltern bessere Unterkünfte zur Verfügung stellen. "Ich verstehe, dass er das für die Kinder getan hat", sagte Helen Pacheco, deren Enkel der Geiselnehmer nach drei Stunden wegen Fiebers freigelassen hatte. "Ich habe Angst um die Kinder, aber ich denke, dass Jun dies tut, damit die Behörden ihm zuhören", sagte sie.
"Wenn ich die Zusicherung bekomme, dass diese Kinder eine Erziehung erhalten, werde ich mich ergeben", hatte Ducat gesagt, nachdem er mit einem Komplizen die fünf bis sieben Jahre alten Kinder sowie vier Lehrer mit einer Handgranate und Schusswaffen in seine Gewalt gebracht hatte. "Ich möchte diesen Kindern nichts antun", sagte Ducat. "Ich liebe sie". Eltern der Kinder eilten zu dem Tatort. "Bitte lasst unsere Kinder frei", flehte eine der Mütter über Rundfunk die Geiselnehmer an. "Bitte wartet nicht, bis etwas Schlimmes passiert". Der Bus war Medien zufolge für einen Ausflug mit den Kindern angemietet worden.
Die Polizei umstellte den Bus an einer Hauptverkehrsstraße vor dem Rathaus von Manila. Ein Regierungsvertreter erklärte später, man halte dem Geiselnehmer seine Sorge um arme Kinder zu Gute. Man werde nichts unternehmen, was zu einer Eskalation der Lage führen könnte. Berichten zufolge sollen Ducat die Mittel für seine Kindertagesstätte in Manilas Slum-Viertel Tondo ausgehen. Sein Vater sei frustriert gewesen, jedes Jahr mit ansehen zu müssen, dass nur eine Hand voll Kinder, die abgingen, ihre Ausbildung fortsetzen können, sagte der Sohn des Geiselnehmers, der 36-jährige Buboy Ducat.
Laut Schätzungen leben auf den Philippinen 1,5 Millionen Jungen und Mädchen auf der Straße. Weit über die Hälfte aller Kinder kommt über die zweite Schulklasse nicht hinaus, weil Armut sie zur Arbeit zwingt. Das Geiseldrama werfe ein Schlaglicht auf die Notlage, in der die Menschen unter der Regierung von Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo lebten, sagte eine ehemalige Senatorin. Zu so einem Vorfall könne es jederzeit wieder kommen, meinte sie.
Ducat hatte Ende der 80er Jahre schon einmal zwei Priester in Manila als Geiseln genommen, um gesellschaftliche Missstände anzuprangern. Die Priester sollen angeblich Mittel zum Bau einer Kirche abgezweigt haben. Damals benutzte Ducat Attrappen von Waffen. Später saß er dafür kurz in Haft. 1995 hatte er einen Hungerstreik "für das philippinische Volk" veranstaltet. Diesmal soll Ducat echte Sprengkörper bei sich gehabt haben. Der Senatsabgeordnete Ramon Revilla Junior war zu kurzen Verhandlungen in den Bus vorgelassen worden. Ducat wolle bis zum Abend warten, damit die Bürger mit Kerzen ihre Unterstützung für seine Anliegen zum Ausdruck bringen könnten.
Auch Radiojournalisten konnten mit Ducat und den Geiseln sprechen, wodurch seine Aktion die gewünschte Öffentlichkeitswirksamkeit bekam. "Die Regierung und Politiker müssen die Lage der Armen spüren, so dass sie nicht nur Versprechungen machen, Versprechungen, die ich gehört habe, die aber nie erfüllt wurden", klagte Ducat im Radio. Er war 2001 als Kandidat für die Parlamentswahl aus unbekanntem Grund ausgeschlossen worden.
Nach der Geiselnahme droht Ducat nun ein Strafverfahren. Er schätze Ducats Sorgen um die in Armut lebenden Kinder, sagte ein hoher Regierungsvertreter. "Aber er hat gegen das Gesetz verstoßen, und ich hoffe, er würde verstehen, dass es andere Wege gibt, sein Anliegen zu erreichen", sagte der Regierungsbeamte.

17.3.07

Höchste Korruption in den Philippinen

Die Philippinen sind in den Augen von Geschäftsleuten das höchst korrupte Land in Asien, wie eine Umfrage zeigt, wobei auch andere Länder das Problem nicht im Griff hätten.

Singapur und Hong Kong schneiden dabei am besten ab mit der geringsten Korruption, während in China, Indonesien und Vietnam Fortschritte zu verzeichnen sind, so die Studie von der in Hong-Kong ansässigen Political and Economic Risk Consultancy (PERC).

Die Situation in Thailand wird schlechter wahrgenommen, wobei die Junta, welche vergangenen September die Macht übernahm, das Problem etwas besser im Griff zu haben scheint als die gestürzte Regierung.

"Die Philippinen stehen in diesem Jahr im schlechtesten Licht da", PERC's Fazit nach der Umfrage von fast 1.500 Geschäftsleuten in 13 Ländern in der Region im Januar und Februar.

In einem Punkte-System mit 0 als bestmögliche und 10 als schlechteste Note, die Philippinen bekamen 9,40 - eine deutliche Verschlechterung zum Wert 7,80 im Vorjahr. Im Jahr 2006 war Indonesien das meist korrupte Land in Asien.

Präsidentin Arroyo wies das Ergebnis zurück und sagte, PERC verwendete "alte Daten" und verwies ihrerseits auf eine positive Entwicklung des Landes.

PERC, welche Rat an Regierungen und privaten Firmen gibt, sieht, dass eine Verschlechterung wahrgenommen wird statt aktuelle Veränderungen in Manila.

"Unsere Entwicklung ist gut," sagte Arroyo im Business News Asia Magazin. "Die politische Analyse stützt sich auf alte Daten."

"Sie arbeiten nicht mit aktuellen Daten."

"Es ist schlecht und war schlecht auf der ganzen Linie," sagt PERC im Report. "Die Menschen werden immer müder aufgrund der Untätigkeit und Unaufrichtigkeit von führenden Offiziellen, wenn diese versprechen, die Korruption zu bekämpfen."

Constancia de Guzman, Vorsitzende einer Anti-Graft Kommission für Arroyo’s Büro arbeitend, erklärte, dass die Philippinen nicht untätig waren.

“Die Regierung tut etwas,” sagte sie zu Journalisten, “aber die Menschen wollen aktuelle Resultate sehen wie Verurteilungen, Entlassungen und ähnliches.”

In Kontrast, Indonesien, welches im vergangenen Jahr am schlechtesten abschnitt, war erfreut, dass sich sein Bild verbessert hat. Es belegt jetzt Platz 11 mit Thailand.

“Natürlich freuen wir uns,” sagte Johan S.P. Budi, Sprecher für Indonesia’s National Anti-Korruption-Kommittees. “Zumindest zeigt es die Seriösität unserer Regierung in diesem Bereich, um das Bild zu verbessern und die Korruption einzudämmen.”

9.12.06

Philippinen sagen wegen Taifuns Asean-Gipfel ab

Die Philippinen haben wegen eines herannahenden Taifuns einen Gipfel der Vereinigung südostasiatischer Länder (Asean) auf Januar verschoben.

Alle Treffen der Staats- und Regierungschefs seien abgesagt worden, sagte Asean-Generalsektretär Marciano Paynor am Freitag. Auf Ebene der Außenminister würden die laufenden Vorberatungen jedoch bis zum Samstag fortgesetzt.

Die Verschiebung des Treffens habe jedoch nichts mit Terrorwarnungen zu tun, betonte Paynor. Zuvor hatten die USA, Großbritannien und Australien vor Anschlägen gewarnt. Bei dem Treffen, das von Montag bis Mittwoch auf der philippinischen Insel Cebu stattfinden sollte, wurden knapp 7000 Delegierte und Journalisten erwartet.

Ein Tropensturm soll am Samstag die Philippinen erreichen, nach jüngsten Vorhersagen jedoch im Norden der Insel Cebu vorbeiziehen. Auf seinem Weg nach Westen soll er an Geschwindigkeit gewinnen und sich in der nächsten Woche über dem südchinesischen Meer zu einem Taifun entwickeln. Allerdings könnten Tropenstürme innerhalb kurzer Zeit die Richtung ändern und an Heftigkeit zunehmen, warnten Asean-Vertreter.

Erst in der vergangenen Woche verwüstete der Taifun "Durian" große Teile der Philippinen. Bei zahlreichen Überschwemmungen und Erdrutschen kamen wohl bis zu 1000 Menschen ums Leben. Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo rief den nationalen Notstand aus.

8.12.06

Terrorwarnungen vor ASEAN-Gipfel

5000 Soldaten und Polizisten zum Sondereinsatz nach Cebu geschickt

Verschiedene Geheimdienste fürchten Terroranschläge bei dem bevorstehenden Gipfeltreffen der ASEAN- Staaten auf der Philippinen. Die USA, Großbritannien und Australien haben deshalb am Donnerstag vor Reisen auf die Insel Cebu gewarnt, wo der Gipfel am Sonntag beginnen soll.

"Wir haben Informationen, dass eine bestimmte Gruppe im Zusammenhang mit diesem Gipfel Terroranschläge plant", sagte der Sprecher der US-Botschaft in Manila, Matthew Lussenhop. Cebu ist eine Urlaubsinsel rund 585 Kilometer südlich von Manila. Die britische Botschaft riet ebenfalls von Reisen nach Cebu ab, und australische Diplomaten forderten Delegierte und Journalisten, die zu dem Treffen reisen, zu "äußerster Vorsicht" auf.

Die philippinische Regierung hat 5000 Soldaten und Polizisten zum Sondereinsatz nach Cebu geschickt. Es lägen keine besonderen Bedrohungsszenarien vor, sagte Militärsprecher Bartolome Bacarro. Die seit vier Monaten dauernde Offensive gegen militante Muslime im Süden der Philippinen hätten jegliche Terrorpläne zerstört. Zu den Warnungen der USA, Großbritanniens und Australiens sagte der Sprecher des Gipfels, Vitoriano Lecaros: "Wir müssen ihre Einschätzung akzeptieren, aber wir verlieren deshalb keinen Schlaf."

Zu den ASEAN-Staaten gehören Brunei, Indonesien, Malaysia, die Philippinen Thailand, Singapur, Vietnam, Laos, Kambodscha und Birma. Eingeladen zu dem Treffen sind auch die Regierungschefs aus Japan, China, Südkorea, Indien, Australien und Neuseeland.

2.10.06

13 Tote in Vietnam - Neue Sturmwarnung für Philippinen

Nach dem Zerstörungszug von Taifun "Xangsane" durch Vietnam haben an der Küste die Aufräumarbeiten begonnen. Die Behörden gingen von mindestens 13 Todesopfern aus.

Tausende Häuser waren am Sonntag in dem schweren Sturm mit peitschendem Regen zerstört oder abgedeckt worden. Die Küstenstadt Danang mit mehr als 700 000 Einwohnern war am frühen Sonntag direkt von dem Taifun getroffen worden. 24 Stunden später war die Stromversorgung noch unterbrochen.

Nach Angaben von Behördensprecher Nguyen Dong starben dort neun Menschen teils durch einstürzende Gebäude, 61 wurden verletzt. Mindestens 1200 Häuser wurden zerstört, bei 6200 wurden die Dächer abgedeckt.

Die Philippinen, die zuvor von "Xangsane" heimgesucht worden waren und mindestens 120 Todesopfer zu beklagen hatten, stellten sich bereits auf den nächsten Sturm ein.

Der Wetterdienst warnte vor einem neuen Sturm mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 65 Kilometern in der Stunde. Er könne die bereits von "Xangsane" verwüstete Region Bicol und die Region Mindanao im Laufe der Woche erreichen.

Fraport erhält Entschädigungszahlung von Philippinen

Die Frankfurter Flughafenbetreibergesellschaft Fraport hat für ein fehlgeschlagenes Engagement in der philippinischen Hauptstadt Manila von der Regierung des Landes eine Entschädigungszahlung erhalten.

Von einer Abschlagszahlung der Regierung in Höhe von insgesamt 60 Millionen US-Dollar an die Terminalgesellschaft Piatco sei rund die Hälfte - 29 Millionen Dollar oder 22,6 Millionen Euro - im September eingegangen, teilte das Unternehmen in Frankfurt am Main mit. Fraport ist mit 30 Prozent an der Piatco beteiligt.

8.9.06

Philippinen: 30 Rebellen und sechs Soldaten sterben auf Jolo

Bei heftigen Gefechten hat die philippinische Armee auf der Insel Jolo eigenen Angaben zufolge 30 Rebellen der islamischen Abu-Sayyaf-Bewegung getötet. Bei den Kämpfen seien zudem sechs Soldaten ums Leben gekommen.

20 weitere Soldaten wurden verletzt, wie ein hochrangiger General am Mittwoch sagte. Den Abu-Sayyaf-Rebellen werden Verbindungen zur extremistischen Gruppe Jemaah Islamiah nachgesagt. Seit Ende Juli kämpfen auf der südphilippinischen Insel Jolo mehr als 5000 Soldaten gegen mindestens 200 Abu-Sayyaf-Anhänger.

Auf der Insel werden auch die Anführer der Gruppe vermutet. Die jüngsten Gefechte waren nach Angaben des Militärs mit die heftigsten seit Beginn der Offensive. Seit Anfang August seien bei den Kämpfen insgesamt 14 Soldaten und Polizisten ums Leben gekommen.

7.9.06

Philippinen rutschen im Wettbewerb auf Platz 126 von Platz 121

Die Philippinen rutschten laut einer Umfrage von 175 Ländern durch die Weltbank im globalen Wettbewerb in diesem Jahr auf Platz 126 von Platz 121 im Jahr 2005.

Das Land hat es versäumt, genügend Reformen zu implementieren, um das Geschäftsklima seit letztem Jahr bis April 2006 zu verbessern, und fiel somit weit hinter die südostasiatischen Nachbarn Thailand (Platz 18), Malaysia (Platz 25), Taiwan (Platz 47) und Vietnam (Platz 104). Nur Indonesien schnitt laut dem Forschungsprojekt der Weltbank in Zusammenarbeit mit International Finance Corporation (IFC) "Geschäfte machen 2007: mit welchen Reformen" mit Platz 135 noch schlechter ab.

"Die gute Nachricht in diesem Jahr ist, dass es keine Reformen gab, die das Geschäftsklima auf den Philippinen verschlechtert haben.", sagte IFC Manager Vipul Bhagat in einer Pressekonferenz am Mittwoch. "Die schlechte Nachricht ist, dass es aber auch keine positiven Reformen gab, so dass sich die Platzierung der Philippinen verschlechterte.", fügte Bhagat hinzu.

Die Studie, die vierte Jahresuntersuchung der Weltbank und IFC über Geschäftsklimata, untersucht die Bedingungen in den Ländern nach folgenden 10 Kriterien: ein Business starten, Antragsverfahren, Arbeiter anstellen, Registrierung von Geschäftsimmobilien, Zugangsmöglichkeiten zu Krediten, Sicherheit für Investoren, zu zahlende Steuern, Handel über Landesgrenzen, Verträge und Beenden eines Unternehmens.

Die Studie zeigt, dass auf einer Skala von 1 bis 10 die Philippinen nur eine 3 erreichen in Punkto Rechtssicherheit und 3,3 in Punkto Investorensicherheit. Damit liegen die Philippinen bezüglich Rechtssicherheit ebenfalls hinter Malaysia (8), Indonesien (5), Thailand (5) und Vietnam (4). Ein ähnliches Bild ergibt sich bezüglich Investorensicherheit, wo Malaysia 8,7 , Thailand 6 und Indonesien 5,3 punkteten.

Es wurde festgestellt, dass die Philippinen langsamer sind als die meisten anderen Länder in Südostasien, wenn es darum geht ein Business zu starten (braucht 48 Tage), eine Lizenz für den Bau eines Lagerhauses zu erhalten (197 Tage), Eigentum zu registrieren (33 Tage) und einen Vertrag durchzusetzen (600 Tage). Nach der Studie braucht es in den Philippinen 11 Schritte, um ein neues Geschäft zu starten, während dies in Hong Kong nur 5 sind, in Singapore 6, in Taiwan und Thailand 8 sowie in Malaysia 9. Relativ gut im Vergleich zu anderen ostasiatischen Ländern schneiden die Philippinen nur in zwei Bereichen ab: im grenzüberschreitenden Handel und bei der Durchsetzung geschäftlicher Verträge.

Der Bericht zeigt, dass es 10 Tage für Import in die Philippinen und 18 für Export aus den Philippinen braucht, besser sind in diesen Bereichen nur Singapore, China und Taiwan. Die bemerkenswerten Fortschritte bei der Steuerreform waren nicht im Bericht enthalten, wenn diese auch makroökonomische Risiken entscheidend reduzieren, sagte Weltbank Landesdirektor Joachim von Amsberg.

"Die ökonomischen Bedingungen sind relativ stark, was das Vertrauen von Investoren gesteigert hat. Diese Situation hat einen Freiraum geschaffen, um nun den Focus auf die mikroökonomischen Beschränkungen für Investments zu richten.", sagte Amsberg. "Wenn die Philippinen das Problem der unzähligen makroökonomischen Begrenzungen für Investoren - grosse und kleine - lösen, kann das Land sein Potential für rapide Entwicklung erreichen.", sagte er.

26.8.06

Hunderte Kranke seit Beginn der Ölpest auf den Philippinen

Rund zwei Wochen nach dem verheerenden Tankerunglück auf den Philippinen sind Hunderte von Menschen an den Folgen der Ölpest erkrankt. Ein an Asthma leidender Fischer starb nach dem Einatmen der giftigen Dämpfe an der ölverschmutzten Küste.

Dies teilte das philippinische Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Medizinische Spezialeinheiten wurden auf die Insel Guimaras entsandt, die am schwersten von der Verseuchung betroffen ist. Dort haben inzwischen nach Behördenangaben 329 Menschen Beschwerden wie Atemprobleme und Hautreizungen.

Gesundheitsminister Francisco Duque erreichte am Donnerstag die nahe gelegene Stadt Iloilo, um sich vor Ort über das Ausmass der Katastrophe zu informieren.

Öl fliesst weiter aus

Der am 11. August vor der Küste von Guimaras gesunkene Tanker «Solar I» hat bisher rund 200 000 Liter Öl verloren, an Bord sind noch rund 1,7 Millionen Liter.

Die Charterfirma des Tankers, der Ölkkonzern Petron, sagte, sie würde weiter alles tun, um bei der Reinigung der verschmutzten Küsten zu helfen und die medizinischen Massnahmen zu koordiniern.

Vier US-Küstenexperten trafen am Donnerstag in der Region ein, um den Schaden zusammen mit japanischen Experten zu begutachten und Hilfsmassnahmen zu beraten. Nach Angaben des Zivilschutzamts verschmutzte das Öl aus dem Unglückstanker bereits 300 Kilometer Küste der philippinischen Insel Guimaras.

Betroffen sind Mangrovensümpfe, Algenzuchtanlagen, Korallenriffs sowie die Fischgründe tausender Fischer. Bislang ist noch nicht entschieden, ob der Tanker aus 900 Metern Tiefe gehoben oder das verbleibende Öl aus den insgesamt zehn Tankkammern abgepumpt werden soll.

Tanker vor Philippinen verliert weiter Öl

Der Ölteppich vor der philippinischen Insel Guimaras hat die Küste bereits auf einer Länge von 300 Kilometern verschmutzt. Noch immer ist das Leck nicht unter Kontrolle.

Zehn Tage nach dem Tanker-Unglück vor der Küste der philippinischen Insel Guimaras läuft aus dem gesunkenen Wrack weiter Öl aus. Wie ein Sprecher der philippinischen Küstenwache am Dienstag mitteilte, strömen stündlich rund 200 Liter Treibstoff aus dem Rumpf ins Meer.

Experten sprechen von der schlimmsten Ölpest in der Geschichte des Landes. Bislang sind bereits etwa 300 Kilometer Küste verseucht worden. Unter anderem wurden rund 500 Hektar wertvoller Mangroven-Wälder und Seegras-Plantagen verschmutzt. Nach Angaben der örtlichen Behörden wird damit die Existenzgrundlage von schätzungsweise 40.000 Menschen bedroht.

Philippinen auf auswärtige Hilfe angewiesen

Die am 11. August in schwerer See gesunkene «Solar I» hatte rund zwei Millionen Liter Kraftstoff geladen. 300.000 Liter davon sind nach Schätzungen der Behörden inzwischen ausgelaufen. Küstenwache und philippinische Marine hatten eingeräumt, das Leck nicht nicht verschließen zu können. Auch für die Bergung des Wrack fehle es an der erforderlichen Ausrüstung.

Das Erdölunternehmen Petron, das den Tanker gechartert hatte, will «in den nächsten Tagen» ermitteln, wie der Tanker aus rund 900 Metern Tiefe gehoben werden kann. Eigene Luftaufnahmen ließen – im Widerspruch zu den Erkenntnissen der Küstenwache – darauf schließen, dass das Schiff kein Öl mehr verliert, sagte eine Sprecherin des Unternehmens.

Kinder vorübergehend entführt

Guerillas stürmen Schule auf Philippinen

Im Süden der Philippinen haben etwa 20 mutmassliche Mitglieder der kommunistischen Neuen Volksarmee (NPA) eine Schule in Buayan gestürmt und vorübergehend Kinder und Lehrer in ihre Gewalt gebracht.

Die Rebellen hätten die Geiseln als menschliche Schutzschilde benutzen wollen, um sich vor der Verfolgung durch die Sicherheitskräfte zu schützen, teilte die Polizei mit. Nach rund zwei Stunden flohen sie vor Armee und Polizei und liessen ihre Geiseln zurück.

Essen und Medikamente gefordert

Die Rebellen hätten die protestantische Schule in Buayan nahe der Stadt Kabasalan zunächst umstellt. Die etwa 20 Kämpfer hätten mehrere verletzte Kameraden getragen und ausgehungert ausgesehen.

Dann hätten sie die Bewohner der Gemeinde mitsamt den Kindern, Lehrern und Schulangestellten in der Schulkapelle zusammengetrieben und Essen und Medikamente gefordert. Als sich Sicherheitskräfte näherten, seien die Kämpfer geflohen. Niemand sei verletzt worden, berichtete ein Pastor im Radio.

Rebellen kämpfen für Einführung des Kommunismus

Die NPA ist der bewaffnete Arm der Kommunistischen Partei der Philippinen und zählt rund 7400 Mitglieder. Die NPA-Rebellen kämpfen seit Jahrzehnten für die Einführung des Kommunismus in dem Inselstaat.

Zu ihren Methoden gehören Mordanschläge und Erpressung, aber in der Regel keine Massenentführungen.

Vier Tote bei Kämpfen im Süden der Philippinen

Bei Gefechten zwischen kommunistischen Rebellen und der philippinischen Armee auf der Insel Mindanao sind nach offiziellen Angaben ein Soldat und drei Aufständische getötet worden. Eine Patrouille wurde demnach von Rebellen angegriffen.

Ein Vertreter der Rebellen sagte dagegen, es seien fünf Soldaten getötet worden. Die NPA-Rebellen greifen häufig Militärstützpunkte in abgelegenen Gegenden an, um Waffen und Munition zu erbeuten. Begünstigt von weit verbreiteter Armut führen die NPA-Rebellen seit Ende der 1960er Jahre ihren Kampf. Rund 40'000 Menschen sind seither durch den Konflikt ums Leben gekommen. Von Norwegen vermittelte Friedensgespräche gerieten 2004 ins Stocken. Die Regierung in Manila weigerte sich, den USA und einigen europäischen Staaten zu empfehlen, die NPA von der Liste der Terror-Organisationen zu streichen.

23.7.06

Libanon: Klöster für 35.000 Philippinos

Philippinische Gastarbeiter im Libanon sollen in Klöstern unterkommen können. Darum hat der philippinische Außenminister Alberto Romulo den Apostolischen Nuntius in Manila, Erzbischof Fernando Filoni, ersucht. Die Zahl der Arbeitsemigranten von den Philippinen im Libanon wird auf mehr als 35.000 geschätzt. Zwar sei bereits ein Evakuierungsplan ausgearbeitet und israelische wie libanesische Regierungsstellen informiert. Viele Filipinos wollen allerdings lieber im Land abwarten, ob es zu einer Beruhigung der Situation kommt. Die meisten philippinischen Arbeitsemigranten leben im maronitisch dominierten Norden Beiruts.

25.6.06

Philippinen schaffen die Todesstrafe ab

Einen Tag vor ihrem Besuch im Vatikan hat die philippinische Präsidentin Arroyo ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet. In philippinischen Todeszellen sitzen derzeit mehr als 1200 Häftlinge.

Die Häftlinge in den Todeszellen sollen stattdessen künftig eine lebenslange Haft ohne die Möglichkeit einer Begnadigung verbüßen, wie philippinische Medien meldeten. Als tiefgläubige Katholikin ist die philippinische Staatschefin Gloria Macapagal Arroyo eine erklärte Gegnerin von Hinrichtungen. Am Sonntag soll Arroyo von Papst Benedikt XVI. in Rom zu einer Audienz empfangen werden.

Auf den mehrheitlich katholischen Philippinen war die Todesstrafe bereits 1987 abgeschafft, dann aber 1994 wieder eingeführt worden. Allerdings wurden erst von 1999 an Häftlinge mit der Giftspritze hingerichtet. Bis der damalige Präsident Joseph Estrada 2000 ein Moratorium erließ, wurden insgesamt sieben Menschen exekutiert. Auch nach der Amtsübernahme Arroyos ein Jahr später hatte es in dem südostasiatischen Land keine Hinrichtungen mehr gegeben.

11.5.06

Nach Erdbeben Stromausfall auf Philippinen

Nach einem Erdbeben ist auf den Philippinen für mehr als zehn Millionen Menschen der Strom ausgefallen.

Wie die Erdbebenwarte in Manila mitteilte, handelte es sich um ein relativ leichtes Beben, bei dem niemand verletzt worden sei. In einer Kettenreaktion hätten sich aber vier Kraftwerke automatisch abgeschaltet. Dadurch gebe es derzeit auf mehreren Inseln keinen Strom. Betroffen sei mit Cebu auch die zweitgrößte Stadt auf den Philippinen, wo aber inzwischen die Stromversorgung wieder aufgenommen wurde. Das Energieministerium kündigte an, dass die Stromversorgung so schnell wie möglich wieder in Gang gebracht werden soll.