Posts mit dem Label Abu Sayyaf werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Abu Sayyaf werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
20.8.07
Blutiger Zusammenstoss
Bei einem blutigen Zusammenstoss mit militanten Islamisten der Terrorgruppe Abu Sayyaf sind am Samstag auf den Philippinen 16 Soldaten gefallen und 40 Rebellen getötet worden.
12.7.07
Massaker bei Suche nach Priester
Auf den Philippinen sind zahlreiche Soldaten bei der Suche nach einem entführten Priester getötet worden. Bei dem achtstündigen Gefecht auf der südphilippinischen Insel Basilan starben 14 Soldaten, zehn von ihnen wurden enthauptet. "Die Täter waren eine gemischte Truppe aus MILF, Abu Sayyaf und gesetzlosen Elementen", sagte General Ramiro Alivio. Der Sprecher der Unabhängigkeitsbewegung "Moro Islamic Liberation Front" (MILF), Eid Kabalu, bestätigte, dass seine Rebellen an der Schießerei beteiligt waren. Vier von ihnen seien ebenfalls getötet worden. Zugleich bestritt er, an dem Massaker schuld zu sein, auch habe die MILF keine Kontakte zu den Extremisten von Abu Sayyaf.
Die Soldaten waren auf der Suche nach Giancarlo Bossi, einem Priester aus Italien, der vor einem Monat nahe der südphilippinischen Stadt Zamboanga verschleppt worden war. Er wird seitdem vermisst. "Meine Gedanken sind jeden Tag bei ihm", sagte Papst Benedikt XVI. am Montag. Laut Militär lagen Geheimdienstinformationen vor, nach denen der Priester auf Basilan gefangen gehalten wird. Auf der Insel, die vor Zamboanga liegt, suchten ihn am Dienstag 80 Soldaten vergeblich. "Unsere Truppen kamen auf dem Rückweg zur Kaserne mit ihren Lkw im Schlamm nur langsam voran. Plötzlich hagelte es Schüsse. Es war eine tückische Attacke", sagte General Alivio. Etwa 300 Bewaffnete hätten angegriffen. MILF-Sprecher Kabalu gab den Soldaten die Schuld: "Es kam zu dem Feuergefecht, weil sie in unser Gebiet eindrangen, ohne dies mit der MILF-Führung abzusprechen, was in der Waffenstillstands-Vereinbarung verabredet ist." Leichen seien von "unbekannten Gruppen" enthauptet worden. "Und mit der Bossi-Entführung haben wir nichts zu tun", sagte Kabalu.
Im Süden der überwiegend katholischen Philippinen lebt die islamische Minderheit des südostasiatischen Inselstaates. Seit Jahrzehnten bekämpfen sich Rebellen und Soldaten. MILF und Regierung vereinbarten 2003 einen Waffenstillstand, der zuvor gehalten hatte.
Die MILF ist in der Vergangenheit nicht durch Entführungen oder Enthauptungen aufgefallen. Die Rebellen befreiten nach eigenen Angaben vor sechs Wochen einen 44-jährigen Kölner, der auf der Insel Mindanao entführt worden war. Die Abu Sayyaf ist dagegen für Grausamkeit bekannt und hat schon oft Menschen entführt und enthauptet.
Die Soldaten waren auf der Suche nach Giancarlo Bossi, einem Priester aus Italien, der vor einem Monat nahe der südphilippinischen Stadt Zamboanga verschleppt worden war. Er wird seitdem vermisst. "Meine Gedanken sind jeden Tag bei ihm", sagte Papst Benedikt XVI. am Montag. Laut Militär lagen Geheimdienstinformationen vor, nach denen der Priester auf Basilan gefangen gehalten wird. Auf der Insel, die vor Zamboanga liegt, suchten ihn am Dienstag 80 Soldaten vergeblich. "Unsere Truppen kamen auf dem Rückweg zur Kaserne mit ihren Lkw im Schlamm nur langsam voran. Plötzlich hagelte es Schüsse. Es war eine tückische Attacke", sagte General Alivio. Etwa 300 Bewaffnete hätten angegriffen. MILF-Sprecher Kabalu gab den Soldaten die Schuld: "Es kam zu dem Feuergefecht, weil sie in unser Gebiet eindrangen, ohne dies mit der MILF-Führung abzusprechen, was in der Waffenstillstands-Vereinbarung verabredet ist." Leichen seien von "unbekannten Gruppen" enthauptet worden. "Und mit der Bossi-Entführung haben wir nichts zu tun", sagte Kabalu.
Im Süden der überwiegend katholischen Philippinen lebt die islamische Minderheit des südostasiatischen Inselstaates. Seit Jahrzehnten bekämpfen sich Rebellen und Soldaten. MILF und Regierung vereinbarten 2003 einen Waffenstillstand, der zuvor gehalten hatte.
Die MILF ist in der Vergangenheit nicht durch Entführungen oder Enthauptungen aufgefallen. Die Rebellen befreiten nach eigenen Angaben vor sechs Wochen einen 44-jährigen Kölner, der auf der Insel Mindanao entführt worden war. Die Abu Sayyaf ist dagegen für Grausamkeit bekannt und hat schon oft Menschen entführt und enthauptet.
9.4.07
Zehn Tote bei Blutbad auf den Philippinen
Bei einer Schießerei in einem Militärdepot im Süden der Philippinen sind am Samstag neun Soldaten und ein Zivilist ums Leben gekommen. Das Militär verdächtigte am Sonntag einen Rebellen der islamischen Terrorgruppe Abu Sayyaf als Todesschützen. Ebenfalls im Süden des Landes überfielen mutmaßliche kommunistische Guerillas am Sonntag ein Gefängnis und stahlen hunderte von Waffen.
Nach Angaben der Armee drang ein Unbekannter am Samstag in das Militärdepot in Silangkan auf der Insel Jolo 1000 Kilometer südlich von Manila ein. Der Mann habe den Wachsoldaten überwältigt und erschossen und anschließend das Feuer auf die anderen eröffnet. Er sei von anrückender Verstärkung dann selbst getötet worden.
Ein anderer Militärsprecher mutmaßte, dass mehrere Eindringlinge an der Schießerei beteiligt waren. Jolo ist Standort der mit Al Kaida verbündeten Abu-Sayyaf-Gruppe.
Bei dem Gefängnisüberfall in Panabo hätten es die Täter ausschließlich auf die Waffen abgesehen, sagte ein Militärsprecher. Die 3700 Gefangenen konnten nicht entkommen. Die Männer seien im Morgengrauen mit fünf Kleinlastern vor dem Gefängnis vorgefahren. Sie hätten Uniformen einer Anti-Terror-Einheit getragen. Der Überfall ging nach Überzeugung des Militärs auf das Konto kommunistischer Rebellen.
Die Armee habe vorher einen entsprechenden Tipp bekommen, aber nicht gewusst, wo der geplante Überfall stattfinden sollte. Im Süden der Philippinen kämpfen seit den 60er Jahren kommunistische Kämpfer gegen die Regierung.
Nach Angaben der Armee drang ein Unbekannter am Samstag in das Militärdepot in Silangkan auf der Insel Jolo 1000 Kilometer südlich von Manila ein. Der Mann habe den Wachsoldaten überwältigt und erschossen und anschließend das Feuer auf die anderen eröffnet. Er sei von anrückender Verstärkung dann selbst getötet worden.
Ein anderer Militärsprecher mutmaßte, dass mehrere Eindringlinge an der Schießerei beteiligt waren. Jolo ist Standort der mit Al Kaida verbündeten Abu-Sayyaf-Gruppe.
Bei dem Gefängnisüberfall in Panabo hätten es die Täter ausschließlich auf die Waffen abgesehen, sagte ein Militärsprecher. Die 3700 Gefangenen konnten nicht entkommen. Die Männer seien im Morgengrauen mit fünf Kleinlastern vor dem Gefängnis vorgefahren. Sie hätten Uniformen einer Anti-Terror-Einheit getragen. Der Überfall ging nach Überzeugung des Militärs auf das Konto kommunistischer Rebellen.
Die Armee habe vorher einen entsprechenden Tipp bekommen, aber nicht gewusst, wo der geplante Überfall stattfinden sollte. Im Süden der Philippinen kämpfen seit den 60er Jahren kommunistische Kämpfer gegen die Regierung.
Abonnieren
Posts (Atom)